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Der Schlittschuhclub Küsnacht – von gestern bis heute

Die SCK-Geschichte beginnt schon vor der Klubgründung: Die Seegfrörni 1929 beflügelte die Idee nach vermehrten Eissportaktivitäten, und 1932 gründete der Küsnachter Lehrer Karl Kleb mit Gesinnungsfreunden einen (dem Kunstlaufen zugewandten) Eisklub, den Schlittschuh-Club Küsnacht, der über 300 Mitglieder zählte, aber bald wieder aufgelöst wurde – aus nachvollziehbarem Grund: Meist fehlte die benötigte Unterlage, das Eis.

Sprunghafte Entwicklung

Trotz dieser Tatsache wurde im September 1934 die Eishockey-Sektion des Schlittschuh-Clubs Küsnacht aus der Taufe gehoben – ab 1938 gehörte der Name den Hockeyanern alleine. Doch mit dem Kriegsausbruch endete das erste Kapitel.
Im Oktober 1944 wurde der SCK zu neuem Leben erweckt, und das Interesse nahm sprunghaft zu. Bereits 1947 konnte eine zweite Mannschaft gebildet werden. Als 1955 auf dem Schübelweiher wieder einmal das Eis einbrach, wurde der Ruf nach einer Kunsteisbahn lauter. Nach fünfjähriger Planung erfolgte am 3. Juli 1961 der erste Spatenstich. Am 27. Oktober 1962 fand das Eröffnungsspiel zwischen dem damaligen Erstligisten Küsnacht und dem soeben in die Nationalliga A aufgestiegenen EHC Kloten statt (1:7).
Gut vier Monate später, am 3. März 1963, feierte der SCK seinen ersten grossen Erfolg. Der legendäre 11:0-Sieg im Auf-/Abstiegsspiel gegen Winterthur auf der KEK – nachdem das Hinspiel 1:3 verloren gegangen war – katapultierte die Seebuben in die Nationalliga B.

Elf Jahre in der Nati B

Während elf Jahren gehörte Küsnacht der zweithöchsten Spielklasse an. Besonders erfolgreich verliefen die Saisons 1966/67 und 1970/71. Beide Male resultierte ein Spitzenplatz und gesamtschweizerisch der 14. Rang. Am 28. November 1970 kam dem SCK sogar die Ehre zu, das neu überdachte Berner Allmendstadion einzuweihen. 7100 Zuschauer verfolgten die Partie. Küsnacht hatte die Vorrunde (u.a. mit einem 7:5 gegen Bern) ohne Niederlage abgeschlossen. Nun, der SCB revanchierte sich (5:4), aber das Lob heimsten die Gäste ein. Die Berner Presse schrieb: «Die Küsnachter gefielen als homogenes Team, das den Gastgebern in spielerischen Belangen meilenweit voraus war.»
Mit zunehmender Bedeutung des Geldes wurde die Luft für Küsnacht jedoch dünner. Der Ligaerhalt konnte zwar stets gesichert werden, in der Saison 1973/74 allerdings erst im letzten Spiel. Doch kurze Zeit später platzte die Bombe. Verein und Spieler hatten im April 1974 mit deutlichem Mehr beschlossen, freiwillig in die 1. Liga abzusteigen.

Schnuppern am Aufstieg

In den Folgejahren schnupperte Küsnacht mehrmals am Aufstieg, auch 1977. Die KEK erlebte mit 3200 Besuchern ihren Zuschauerrekord – doch der Sieger hiess Rapperswil (6:0). Der erste sportliche Taucher – am 16. Februar 1991 in Uzwil 19 Sekunden vor Schluss besiegelt (1:2) – wurde ein Jahr später korrigiert, Küsnacht gehörte fortan in der 1. Liga wieder zu den Besten. Im Frühjahr 2000 aber versprach die Zukunft: aus zwei mach eins.
Küsnachts gute Nachwuchsarbeit hatte die Grasshoppers schon früher auf den Plan gerufen: 1989 hatten die beiden Vereine ihre Zusammenarbeit begonnen, 1993 wurde die neue KEK-Halle mit dem Spiel SCK gegen GC (3:3) eröffnet, sie diente bald auch den Stadtzürchern als Heimstätte, und seit 2000 bilden die Fanionteams eine Zweckgemeinschaft. Die Löwen waren geboren.

Der SCK spielt heute in der 2. Liga

Zurück zum SC Küsnacht. Die zweite - damals in der 3. Liga spielende Equipe - wurde aufgrund der oben erwähnten Fusion im Jahre 2000 nun plötzlich zur ersten Mannschaft. Se stieg 2004 in die 2. Liga auf und erreichte dort im 2008 die Playoffs. Doch ausgerechnet im darauf folgenden Jubiläumsjahr 2009 – der SCK feierte im August 2009 seinen 75. Geburtstag – kam die Mannschaft nie richtig auf Touren und stieg wieder in die 3. Liga ab. In der folgenden 3. Liga-Saison 2009/2010 gewöhnten sich die Spieler und die Fans aber wieder ans Siegen und der SCK kehrte umgehend wieder in die 2. Liga zurück. Seit der Saison 2010/11 spielt der SCK nun wieder erfolgreich in der 2. Liga mit.
Vier weitere Teams - Senioren, Veteranen, Division 50+ und Senioren Plausch - verleihen dem SCK ebenfalls Gewicht und im Dorf ein Gesicht. Der SCK stellt selber aber keine Nachwuchsteams mehr. In diesem Bereich wird mit der GCK/ZSC Lions Nachwuchs Organisation zusammen gearbeitet, der auch der SCK zusammen mit einzelnen anderen regionalen Clubs angeschlossen ist.

Ueli Bopp

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Letztes Spiel SCK 2. Liga

SCK - EHC Seewen

 

3 : 9 Stirnrunzelnd


Matchbericht

Tabelle

Nächstes Spiel SCK 2. Liga

Sa, 11.2.2012 / 17 Uhr

 

SCK - HC Luzern

 

Heimspiel !

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